Friedliche Mahnwache am Freitag, den 02. März bei Tönnies*, In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück.
*Tönnies ist der größte deutsche Schweineschlachter, 2010 kamen allein in seinen Schlachtbetrieben über 15 (!!) Millionen Schweine ums Leben.
Auszug aus einem Artikel: Europas größte Fleischfabrik, die Firma B. & C. Tönnies im westfälischen
Rheda-Wiedenbrück, stellt in 24 Stunden 150 000 Schnitzel her. Jeden Tag
verarbeitet sie über 20 000 Schweine. Die Firma liegt an der A2, ein gigantisches
Bauwerk mit weißen, fensterlosen Hallen so hoch wie Raketenhangars. Obenauf,
ebenfalls riesig dimensioniert, das Logo der Firma: ein lachender Stier, eine
lachende Kuh, ein lachendes Schwein.
Vor 5 Rampen stauen
sich die Viehtransporter. 24 Stunden liefern die Händler. So endet ein Schweineleben: Das Tor der Betäubungsanlage öffnet sich. Eine Schiebewand drängt 6 Schweine
in die Maschinerie hinein. Das Tor schließt sich. Wie in einem Paternoster
fahren die Tiere sechs Meter tief auf den Boden der Konstruktion. Dort atmen sie
Kohlendioxid, das aus Düsen dringt. Sie schnappen nach Luft, reißen ihre
Schnauzen in die Höhe, ihre Augen weiten sich. Dann fallen sie um –
„tiefenbetäubt“.
Drei Männer hängen die betäubten Schweine am Hinterbein an eine Förderkette an
der Decke. Sie hantieren schnell, denn die Zeit drängt. Nur 90 Sekunden hält die
Betäubung, zehn Meter noch, dann rammt ein sehr großer, sehr breitschultriger
Arbeiter den Tieren ein schwertgroßes Hohlmesser in die Halsschlagader. Alle 3 Sekunden zieht ein Schwein an ihnen vorbei. 10 000-mal sticht er am Tag zu. Bis ihn nach 8
Stunden ein Kollege ablöst....


Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie manche Menschen mit so einer Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen können und sich morgens noch im Spiegel ansehen können!! Dann lieber arbeitslos als wie den ganzen Tag Tiere umzubringen!!
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