Montag, 30. Januar 2012

Werbung und Realität

Werbung: Milch von Kühen auf saftigen Wiesen...
Realität: dauergeschwängerte Hochleistungs-Kühe mit entzündeten Eutern, die nie eine Wiese sehen
und Kälber als Abfallprodukt der Milchindustrie, die ihrer Mutter gleich nach der Geburt weggenommen werden und mit wenigen  Wochen zum Schlachthof kommen


Werbung: Alpenmilchschokolade, Kühe auf der grünen Alm
Realität: lebenslang angebundene*, dauergeschwängerte Kühe in dunklen Ställen
(*die dauernde Haltung im Anbindestall ist in Deutschland erst ab 2020 verboten)


Werbung: Bauernhof-Fachwerkhausromantik...
Realität: Grausamste Massentierhaltung auf unvorstellbarer Enge


Werbung: Bauernhof-Fachwerkhausromantik auch bei Aldi, Lidl und Co
Realität: Grausamste Massentierhaltung auf unvorstellbarer Enge


Werbung: Eier von glücklichen Hühnern aus Bodenhaltung 
Realität: Grausamste Massentierhaltung auf unvorstellbarer Enge
(bei Freiland- und Biohaltung übrigens nicht unbedingt anders)


...interessant bei der Werbung ist auch, dass für Milch/Milchprodukte  und Eier häufig mit niedlichen Tierbildern auf der Verpackung geworben wird. Hier sterben die Tiere ja auch "nur indirekt" für das Produkt. Bei Fleisch und Wurst sieht die Werbung schon ganz anders aus. Hier soll nichts mehr an ein Tier erinnern, damit der Verbraucher bloß kein schlechtes Gewissen bekommt. 
 Die "Produkte"bekommen Fantasienamen wie z.B.  "Pommersche", werden mit einem idyllischem Bild von einer Landmühle beklebt und nichts erinnert mehr an das Schwein, was dafür sein Leben lassen musste.
aber solche Bilder könnten einem ja auch den Appetit  verderben....




8 Kommentare:

  1. It's on my Facebook page, darling. Super Beitrag!

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  2. Super coole Idee. Sollte man mal als Flyer in der Innenstadt verteilen!

    lg Nicole

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  3. Es ist einfach toll, wie du die Dinge ganz ohne Polemik beim Namen nennst! Ich bin ein grosser Fan von deinem Blog!

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  4. Super schlichter Beitrag! Hast auch nicht die eigentlich wesentlich schlimmeren Bilder genommen. Jedenfalls von Wiesenhof weis ich das jeder Splatterfilm ein Witz gegen die Umstände auf den Putenfarmen ist *Arg*

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  5. Toller blog, sehr informationsreich, einfachst und für jedeN verständlich, gratuliere !!!

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  6. Die Realität sieht so aus, das ist wahr. Deshalb kann jeder entscheiden WO er seine Produkte kauft. Ich zum Beispiel lebe auf dem Land und weiß wie die Tiere leben, die ich esse! Ich weiß wo ich meine Eier und die Hühner die ich esse, kaufen kann. Keine Quälereien und sogenannte "glücklich" lebende Tiere. Ist für einen Veganer wahrscheinlich trotzdem eine Todsünde.

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  7. Find ich nicht in ordnung das mein Kommentar rausgenommen
    wurde. Jeder sollte seine Meinung dazu abgeben dürfen. Hab erlich gesagt aber auch nichts anderes erwartet. Das Kommentar über meinem, ist aber eigentlich sehr zutreffend
    zu meiner Meinung. Der Verbraucher sollte den Wert der Nahrungsmittel mehr schätzen, dann geht es allen Tieren so
    hoffe ich besser. Der Veganer kann sich übrigens auch nicht nur von seinem Garten ernähren.

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  8. Tolle Beispiele!
    Verlinkt in: http://athmango.blogspot.de/2012/05/werbelugen-und-rosa-herzchenkekse.html

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