Mittwoch, 11. Januar 2012

neu im Kühlregal: Soja Crème fit

Originaltext: An Stelle von Crème Fraîche oder Sahne verfeinert SOJA FIT Bio Crème fit im Handumdrehen Ihre kalten und warmen Gerichte. Suppen oder Saucen, Aufläufe und natürlich auch Desserts gelingen und schmecken dank nur 9 % Fett deutlich leichter. Selbstverständlich ist SOJA FIT Bio Crème fit rein pflanzlich und daher von Natur aus cholesterin und laktosefrei.
200 ml kosten ca. 0,99 €.  Erhältlich u.a. bei Edeka/Marktkauf, Real, Kaufland, Sky und Rewe.  Zutaten: Wasser, Sojabohnen* (11,2%), pflanzliches Öl (8%), Rohrohzucker, Emulgator: pflanzliches Lezithin, Stabilisator: Guarkernmehl und Carrageen, natürliches Aroma, Meersalz, Antioxidationsmittel: pflanzlicher Tocopherolextrakt. Aus kontrolliert ökologischem Anbau, DE-006-Öko-Kontrollstelle.

Falls Ihr Euch mal mit einer Zutat nicht sicher seid, ob die vegan ist, es gibt eine tolle neue Seite im Web:

                                                              VEGPOOL

dort kann man u.a. einzelne oder ganze Zutatenlisten eingeben und den Zutatencheck machen. Ebenso findet man dort vegane Produkte mit Bewertung und viele nützliche Tipps. Danke für die ganze Arbeit, Kilian ♥ Echt klasse!!

4 Kommentare:

  1. Hallo Biggy,

    toll, dass es immer mehr neue vegane Sachen auch im Supermarkt gibt.

    Eine Sache habe ich jedoch, die mich immer nachdenklich stimmt. Carrageen.
    Im Buch"Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt" von Grimm stand, dass Carragen negative Auswirkungen auf den Körper haben kann. Bei Wikipedia hab ich eben mal nachgeschaut und folgendes gefunden:
    "Carrageen wurde vom unabhängigen Expertenkomitee der FAO/WHO sowie von der amerikanischen FDA als harmlos bewertet. Mittlerweile wurde aber ein ADI-Wert von 75 mg je kg Körpergewicht pro Tag festgelegt.[2]

    Im Tierversuch wurden Geschwürbildungen und Veränderungen im Immunsystem mit abgebautem Carrageen festgestellt.[3] Wenn Carrageen bei hohen Temperaturen und bei niedrigem pH-Wert temperiert wird, entsteht abgebautes Carrageen (Polygeenan). Je länger die Erhitzung dauert, desto stärker wird das Carrageen abgebaut. Als Reaktion auf die Studie hat die EU ihre Verzehrempfehlung zu Carrageen von maximal 0–75 mg je kg Körpergewicht pro Tag um den Zusatz erweitert, dass in Lebensmitteln nicht mehr als 5 % der Molekülmasse des Carrageen unter 50 kDa liegen sollte.[4]

    Es gibt Behauptungen, dass Carrageen die Aufnahme von Mineralien wie Kalium behindert und Allergien auslösen kann.[2]

    Eine Studie aus dem Jahr 2006[5] zeigt eine deutliche, bisher nicht vollständig erklärte antivirale Aktivität gegen humane Papillomviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs auslösen können."

    Hm. Es gibt auch vegane Sahne ohne Carrageen. Vielleicht die bessere Alternative?

    VG Nicole

    AntwortenLöschen
  2. Danke für die Tipps, v. a. für den Linktipp. Als Einkaufshilfe finde ich die Seite toll. Die mobile Version ist schon fest auf meinem Smartphone verlinkt. Jetzt muss ich nur daran denken, das Handy beim Einkaufen mitzunehmen ;-).
    Liebe Grüße fraujupiter

    AntwortenLöschen
  3. @Nicole (veganeZeit): ich stehe Carrageen auch sehr kritisch gegenüber, allerdings gibt es wohl 2 Arten von Carrageen (siehe unten).

    Das Buch "die Ernährungslüge" habe ich übrigens auch ;-) Kann ich nur weiterempfehlen!

    Hier mal 2 Erkärungen von Herstellern veg. Produkten:

    1.) Alpro Soya (u.a. Carrageen im Dessert und in der Cuisine)
    Dort heisst es auf der FAQ-Seite: Carageen ist unter der Bezeichnung E407 ein natürliches, pflanzliches Gelier- bzw. Verdickungsmittel aus Rotalgen und ist ausdrücklich auch für Öko-Lebensmittel zugelassen. Carrageen ist ein unverdaulicher Stoff und wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd...

    2.)Soyana
    Carrageen ist ein natürliches Polysaccharid (Kohlenhydrat), das aus roten Meeresalgen wie beispielsweise Irish Moss gewonnen wird. Tee aus Irish Moss wurde in Irland während hunderten von Jahren als Hausmittel eingesetzt. Weiters werden diese Algen gedämpft als Gemüse mit Kartoffeln und Kohl genossen. Ausserhalb Irlands ist die am meisten verbreitetste Verwendung die Herstellung von pflanzlicher Gelatine, also Verdickungsmittel. Carrageen wird durch Kochen aus den Algen gelöst und anschliessend konzentriert durch schonende Verdampfung des Wassers.

    Es gibt zwei Arten Carrageen, natürliches (zugelassen für Lebensmittel) und durch Säurehydrolyse abgebautes, degradiertes Carrageen (bekanntes krebserregendes Mittel).

    Während das natürliche Carrageen in den USA den höchsten Unbedenklichkeitsstatus geniesst und es dafür nicht einmal eine empfohlene Tagesdosis gibt, wird das degradierte Carrageen oft in Tierversuchen dazu verwendet, Entzündungen im Verdauungssystem hervorzurufen. Eine Diskussion über die mögliche Gefährlichkeit von Carrageen in Lebensmitteln wurde entfacht nach der Veröffentlichung einer Studie, in welcher degradiertes Carrageen im Experiment mit Versuchstieren verwendet wurde. Aufgrund der Resultate (Bildung von Tumoren in den Versuchstieren) wurde auf ähnliche Wirkungen des lebensmitteltauglichen natürlichen Carrageens geschlossen, was selbstverständlich falsch ist und viel Verwirrung geschaffen hat.

    AntwortenLöschen
  4. also mich stört carragen nicht. ich halte das für panikmache, schließlich konsumiert man das nicht in größeren mengen. außerdem wird es aus algen gewonnen, ist also sogar noch eine relativ natürliche substanz.
    und zu den studien - wer weiß welche dosis die den armen ratten zugemutet haben - wahrscheinlich das 5fache vom körpergewicht täglich, da wär dann so ziemlich alles krebserregend. außerdem: wird nicht immer kritisiert, tierversuche wären nicht auf den menschen übertragbar?
    ich verlass mich da auf offizielle statements: "Carrageen wurde vom unabhängigen Expertenkomitee der FAO/WHO sowie von der amerikanischen FDA als harmlos bewertet."

    werd mal gucken ob ich creme fit in ner größeren rewe-filiale finde, wär mal ne echte alternative zu alpro!

    AntwortenLöschen