Freitag, 30. Dezember 2011

ÖKO-TEST: Putenfleisch - so leiden die Tiere

ab heute im Handel: ÖKO-TEST Januar 2012 mit einem 11seitigem(!) Bericht über Puten
Auszug: " für Puten sind 149 Tage ein langes Leben. Älter ist keines der Tiere geworden, deren Fleisch wir getestet haben. Die jüngsten waren nur 106 Tage alt, gute 3 Monate, als sie geschlachtet wurden. Vielleicht waren sie sogar froh darüber. Denn eigentlich hatten sie nicht gelebt, sie wurden gemästet..." 
im Artikel: Werbung von Heirler für fleischlose Alternativen ;-)
Testergebnis: vom konventionellen Putenfleisch rät ÖKO-TEST ab. Überwiegend Note 6 

Fazit: ein sehr lesenwerter Artikel, der schonunglsose Einblicke in die unvorstellbare, grausame Putenmast gewährt. Das Testergebnis präsentiert u.a. Antibiotika, Salmonellen, MRSA und verdorbenes Fleisch, so dass dem klar denkenden Verbraucher endgültig der Appetit aufs "gesunde" Putenfleisch verdorben sein sollte. Meine Empfehlung: Unbedingt die 3,80€ für das Heft investieren und an Geflügelfleischliebhaber verleihen!

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Buchtipp: VEGAN FOR FUN von Attila Hildmann

VEGAN FOR FUN von Attila Hildmann
im Buchhandel für 24,95 € erhältlich
VEGAN FOR FUN" macht seinem Namen alle Ehre: In dem Buch geht es um genussvolles Genießen, um Spaß am Essen - gesund und vor allem ethisch korrekt! Zu Beginn des Buches schreibt Attila über seinen Werdegang vom Fleischesser zum Veganer, aber auch über Veganismus allgemein. Er räumt mit dem Klischee auf, dass Veganer verbissene körnerpickende Freaks sind. Dabei benutzt er das Buch nicht, um Fleischessern ein schlechtes Gewissen zu machen und um sich selbst als "BesserEsser" hervorzuheben. 
Zu den Rezepten muss ich sagen: Sie sind wirklich oberlecker! Sehr gut beschrieben und dadurch einfach nachzukochen/nachzubacken. (Heisser Tipp für alle Süßmäuler: Snicky Bar;-) siehe Foto:
Wer nach diesem Kochbuch glaubt, dass vegane Küche langweilig und entbehrungsreich ist, dem ist wirklich nicht zu helfen ...
Fazit: Volle 10 Punkte!!!VEGAN FOR FUN ist absolut weiter zu empfehlen! Ich denke, dass man durch dieses Konzept (Vegan macht Spaß, ist sexy und jung) sogar einige fleischliebende Männer für vegane Ernährung begeistern kann.

>>> Hier geht´s zur Webseite von VEGAN FOR FUN

Dienstag, 27. Dezember 2011

Veggie-Braten Deluxe

Für 4 Personen
1kg Veggie Braten Deluxe von Vantastic Foods
1 kg frischen Rosenkohl
1 Glas Apfelrotkohl
ca. 8 mittlere festkochende Bio-Kartoffeln
Olivenöl
Muskatnuss, Salz
trockener Rotwein
1 Aroma-Bratbeutel
den Veggie-Braten aus der Verpackung nehmen, mit etwas Olivenöl einpinseln und in einem Bratbeutel geben. Gut verschliessen. Im vorgeheizten Backofen  für ca 1 Stunde bei 200 Grad Ober- und Unterhitze garen/backen.
In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und im Salzwasser kochen, sowie den Rosenkohl putzen und ebenfalls im Kochtopf garen. Anschl. mit Muskatnuss würzen. Den Apfelrotkohl erhitzen. Die Feinkostsauce kochen und mit einem Schuß Rotwein verfeinern. Nach der Garzeit den Bratbeutel aufschneiden (Vorsicht Dampf) und den Braten in einzelne Scheiben schneiden. Alles zusammen servieren. Guten Appetit!
 
Originaltext: Ein Braten ist das ideale Gericht für eine große Runde, die Familie und für Feste aller Art. Wenn der herrliche, verführerische Veggie-Bratenduft aus dem Backofen durch das Haus zieht, läuft jedem das Wasser im Mund zusammen und schnell wird der Mittagstisch oder das Dinner am Abend zum kulinarischen Rahmen eines Sonn- oder Feiertags. Mit feinen Bratengewürzen abgeschmeckt und überzeugend in Konsistenz und Optik, erhält der Doppelpfünder den herzhaft leckeren Charakter eines Hackbratens, der am besten zu Klößen, Rotkohl und brauner Sauce schmeckt.

Mein Fazit: Wer Hackbraten mag, wird den Veggie-Braten lieben. Ich finde ihn sehr gelungen und lecker. Auch der Preis überzeugt: 1kg kostet 12,90 € bei alles-vegetarisch.de

Freitag, 23. Dezember 2011

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Taifun Pizza-Bratfilets

Für 2 Personen
2 Pck. Pizza Bratfilets von Taifun Tofu
500 Gramm festkochende Kartoffeln
etwas Bratkartoffel-Gewürzzubereitung von Vantastic foods, Salz
2 Tomaten
1 Zwiebel,
Basilkum
Alsan für die Pfanne

Die Kartoffeln schälen, kochen und anschliessend in Scheiben schneiden. In einer großen beschichteten (noch besser: geschmiedeten!) Pfanne mit Alsan-Margarine goldbraun braten. (Nicht zu viele Kartoffeln in die Pfanne geben). Mit etwas Salz und Bratkartoffel-Würzmischung würzen, anschl. eine gewürfelte Zwiebel mit unterrühren.
Die Bratfilets in einer weiteren Pfanne von beiden Seiten anbraten. Mit einer in Scheiben geschnittenen Tomate und etwas frischem Basilikum anrichten

Montag, 19. Dezember 2011

Fleischgerichte - natürlich vegan

Du liebst den Geschmack von Fleisch, kannst aber "Fleisch essen" aufgrund der grausamen Realität in der "Nutztier"haltung  (99% des deutschen Fleisches stammt aus der konventionellen Massentierhaltung) und der Bio-Wahrheit  nicht mehr mit Deinem Gewissen vereinbaren?
Dann probiere doch mal die div. Fleischalternativen auf Soja- oder Weizenbasis. Das "Veggie-Fleisch" schmeckt fast authentisch und bietet zudem eine hochwertige/gesunde Eiweisszufuhr. Fleischalternativen findest Du u.a. im Supermarkt, Discounter oder im Online-Versand.
Hier sind einige Beispiele von veganen Fleischalternativen: (Rezepte hier im Blog)
Gulasch 
Currywurst
Gyros
Medaillons in Pfefferrahmsauce
überbackene "Puten"schnitzel 
Chili non Carne
Frikadellen
Hot-Dog
"Hähnchen"schenkel
Grünkohl mit Kohlwurst und Kasseler
Jägerschnitzel 
Spaghetti Bolognese 
Rouladen 
Nuggets ohne Chicken 
Grillsteak 
Burger 
"Hühner"frikassee 
Döner im Fladenbrot
Dönerteller
Hackbraten und und und.....

Mit einer veganen Ernährung kannst Du soviel Tierleid verhindern - und es ist überhaupt nicht schwer, das gewohnte Fleisch durch eine Fleischalternative auszutauschen....Du musst nur wollen ;-)


Samstag, 17. Dezember 2011

Buchtipp: die "China Study"

In seiner Kindheit und Jugend hielt er Milch für das gesündeste Nahrungsmittel schlechthin. Heute, nach zahlreichen Studien und  jahrzehntelangen Forschungen, ist der Universitätsprofessor T. Colin Campbell, selbst Sohn von Milchbauern, gegenteiliger Meinung. 
 In seinem Bestseller “Die China Study” zeigt der Biochemiker und Ernährungswissenschaftler auf, dass zahlreiche chronische und sogenannte Überfluss-Erkrankungen (u.a.Krebs, Herzerkrankungen, Diabetes, Adipositas, Multiple Sklerose, Rheuma, usw) auf den Konsum von tierischem Eiweiß, vor allem dem Milchbestandteil Kasein beruhen. Eine rein pflanzliche Ernährung hingegen könne Krankheiten verhindern oder sogar stoppen.
In den USA wurde Campbells Buch in Rekordzeit zum Bestseller und mehr als 500.000 mal verkauft. Einer der vielen begeisterten Leser ist übrigens Ex-US-Präsident Bill Clinton, der sich inzwischen aus Gesundheitsgründen ebenfalls vegan ernährt.
Das Buch ist jetzt für 29,80€ in deutscher Sprache im Verlag Systemische Medizin erschienen und so geschrieben, dass es auch der medizinische Laie problemlos lesen kann. Die sogenannte "China Study" untersuchte Ernährungsfaktoren und Lebensweisen im ländlichen China. Über 8000 statistisch relevante Assoziationen zwischen Ernährungsfaktoren und Krankheiten konnten hier nachgewiesen werden.
Professor Campbell beschreibt in seinem Buch auch, warum die meisten Menschen (noch) den Lügen und Täuschungen der Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie und den meisten Ärzten auf den Leim gehen. Alle diese Wirtschaftszweige verdienen nur an kranken Menschen und haben kein Interesse daran, die Menschen mit gesunder Ernährung gesund zu erhalten bzw. sogar zu heilen und so ihre wirtschaftlichen Profite aufs Spiel zu setzen.
Prof. Campbell ist kein Tierrechtler, denn er machte für seine Studie leider auch Tierversuche!! Es geht in dem Buch ausschliesslich um die wissenschaftliche Klärung der gesündesten Ernährung. "Die "China Study'" ist eine faktenreiche und aufrüttelnde Pflichtlektüre für alle, die immer noch meinen, Tierprodukte seien richtig und notwendig für die menschliche Ernährung.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Vegane Leckereien in der Weihnachtszeit

hier eine kleine Auswahl veganer Leckereien....
Mon Cheri und Zentis-Marzipankartoffeln

Produktanfrage zu Mon Cheri (Antwort):

Guten Tag Frau XXXX

vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten.
Gern informieren wir Sie darüber, dass wir für die Herstellung unserer Produkte weder tierische Fette noch andere tierische Bestandteile, wie z.B. Gelatine verwenden. Die in unseren Produkten enthaltenen Emulgatoren (Lecithin, Mono- und Diglyceride) sind pflanzlichen Ursprungs.
Unser Produkt Mon Cheri ist rezepturgemäss frei von tierischen Bestandteilen. Wir bitten Sie jedoch zu beachten, dass Mon Cheri produktionsbedingt Spuren von Milchbestandteilen enthalten kann.
Wir hoffen, Ihnen mit diesen Angaben geholfen zu haben und verbleiben
mit freundlichen Grüße nach Cuxhaven
FERRERO MSC GmbH & Co. KG

After Eight Weihnachtsmann

Produktanfrage zum After Eight Weihnachtsmann(Antwort):

Sehr geehrte Frau XXXX,

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse an unseren Produkten. Unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de/start/ernaehrungwissen/Produktinfos/Allergene/Suesswaren.htm finden Sie unsere Allergen- und Produktinformation, aus der Sie Produkte, die laut aktueller Rezeptur für eine vegane Ernährungsweise geeignet sind, ersehen können.
Der After Eight Weihnachtsmann ist ohne Zutaten aus tierischer Herkunft hergestellt, er ist für eine vegane Ernährungsform geeignet. Um Ihnen stets beste Qualität anbieten zu können, sind Änderungen der Rezepturen möglich. Wir empfehlen Ihnen, in regelmäßigen Abständen unsere Homepage zu besuchen, um die jeweils aktuelle Fassung zu erhalten.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Information weiterhelfen konnten und verbleiben

mit freundlichen Grüßen
Ihr Nestlé Ernährungsstudio

Edeka-Confiserie:
Kokosflocken,  Pfefferminztaler, Geleebananen, Rumkugeln
Schoko-Lebkuchen von Weiss (Diät-Linie)




Mittwoch, 14. Dezember 2011

Reportage über Hof Butenland in der aktuellen Brigitte Woman

in der aktuellen Ausgabe (01/2012) ist ein 7seitiger(!) Bericht über den Hof Butenland 
Liebe kann tierisch schön sein - ein Beziehungsporträt über Karin Mück und Jan Gerdes
absolut lesenswert!


Hintergrundinfos über das "Kuhaltersheim" Hof Butenland: >>>hier

Montag, 12. Dezember 2011

59 Millionen Schweine geschlachtet...

In diesem Jahr wurden erstmals in der deutschen Geschichte mehr als 59 (!!) Millionen Schweine geschlachtet. Das sind umgerechnet über 6000 Schweine pro Stunde, ca 100 Schweine pro Minute...

Doch wo und wie "leben" die Millionen von Schweine in Deutschland? Wo sind sie?
Kaum ein Verbraucher bekommt die Tiere lebend zu sehen. Und das aus gutem Grund: Sie leben bis auf einige wenige Ausnahmen in großen Mast- und Zuchtanlagen (tlw. mit bis zu 10.000 Tieren) – ohne Sonnenlicht, ohne die Möglichkeit ihre Bedürfnisse auszuleben, auf Spaltenböden ein beschäftigungsloses Leben über ihren eigenen Exkrementen.
Zuchtschweine führen ein Dasein jenseits unserer Vorstellungskraft. Einen Großteil ihres Lebens verbringen sie in Kastenständen: Metallgitterkonstruktionen, in die sie kaum hineinpassen und welche ihnen nicht mehr Bewegungsspielraum geben als Stehen oder Liegen - Umdrehen oder einen Schritt vor und zurück gehen ist nicht möglich.   
Die Zuchtsauen werden künstlich besamt, um zweimal jährlich nach einer Tragezeit von ca 4 Monaten einen Wurf von mindestens 10 abgesetzten Ferkeln zu produzieren. Spätestens nach 5 bis 6 Jahren ist das Leben einer Zuchtsau vorbei – und sie landet als „unproduktiv“ im Schlachthof. Unter normalen Umständen hätte ein Schwein eine Lebenserwartung von 15 Jahren, ähnlich der eines Hundes.
Auch zur Geburt ihrer Ferkel sind die Schweine in Metallkonstruktionen fixiert. In freier Natur bauen Schweine vor der Geburt ihrer Ferkel Nester, die Ferkel werden nach der Geburt liebevoll versorgt. In ihrer Gefangenschaft stehen und liegen sie in „Abferkelbuchten“ auf blankem Boden und Kotrosten, die Schweinemütter können sich weder umdrehen(!) noch einen Schritt tun. Die „Ferkelschutzkörbe“ verhindern jeden normalen Kontakt zwischen Müttern und Kindern, sollen bewirken, dass die Sauen in der Enge ihre Ferkel nicht totliegen.
Die Ferkel suchen die Nähe ihrer Mutter, aber durch ihr Eingesperrtsein im Metallgitter kann sie nicht ausweichen: einzelne Ferkel werden von ihren Müttern erdrückt. Einige Ferkel sterben schon kurz nach ihrer Geburt. Wer lebt, leidet: schon in den ersten Lebenstagen erwartet die Ferkel eine wahre Tortur: Impfen, Ohrmarken eintackern, Zähne abschleifen, Schwänze abschneiden, kastrieren. Selbst das schmerzhafte Abschneiden der Ringelschwänze und die Kastration der männlichen Ferkel geschieht meist ohne Betäubung,  ganz legal bis zum Alter von zwei Wochen. Durchgeführt werden die Verstümmelungen der Ferkel nicht von Tierärzten, sondern vom billigeren „Ferkelproduktionspersonal“.
Drei bis vier Wochen nach der Geburt werden die kleinen Ferkel von ihren Müttern getrennt. In einem Alter, wo sie normal noch lange von ihrer Mutter abhängig wären, bedeutet das für die Ferkel enormen Stress. Ihr Leben spielt sich von nun an ihn Schweinebuchten unter Kunstlicht ab, ohne Einstreu, ohne Beschäftigung.Die intelligenten Schweine wollen erkunden, toben, lernen, wühlen, suhlen, kauen – doch außer sich selbst, ihren Artgenossen und dem Futter gibt es nichts....
Beschäftigungsmaterial in Form von „beweglichen Gegenständen“ ist nach der Schweinehaltungsverordnung vorgeschrieben. In der Realität findet sich pro Schweinebucht mal ein „Spielball“ – der bei jeder Bewegung durch die Exkremente der Tiere rollt - oder ein alter Holzbalken oder eine Metallkette. Die unter Stress stehenden Schweine neigen zum Kannibalismus, fressen sich nicht selten aus Langeweile gegenseitig an. Ohren und die Reste der abgeschnittenen Schwänze ihrer Artgenossen dienen als „Beschäftigungsmaterial“.
In der Schweinemast führt die Haltung in großen Gruppen zusammen mit fremden Schweinen zu Rangkämpfen und Beißereien und der Verbreitung verschiedenster Krankheitserreger. Die Zahl der Tiere, die Bissverletzungen haben und die Erkrankungen nehmen zu. Einem Mastschwein mit einem Gewicht von 50 Kilo steht gesetzlich ein Platz von gerade einmal 0,5 Quadratmetern zu – so viel Platz, wie ein ausgewachsener Rottweiler in einem Kaninchenkäfig hätte. Unerträgliche Enge, ein Leben über und in dem eigenen Kot auf Betonspaltenböden, das ist das Leben des Schweins...
Durch das ständige Ausrutschen auf den glitschigen Betonspalten haben viele Tiere Fuß- und Beinverletzungen. Sie können nur unter Schmerzen laufen, humpeln, lahmen, haben manchmal Ballgroße eitrige Abszesse. Selbst kleine Verletzungen werden aufgrund von Besiedelung mit verschiedensten Erregern und dem permanenten Kontakt offener Wunden mit Kot und Gülle zum oftmals tödlichen Problem. Viele Mastschweine leiden dazu unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenerkrankungen. Durch das schlechte Stallklima und das Leben über der eigenen Gülle: der ausdünstende Ammoniak schädigt ihr Lungengewebe, Krankheitserreger haben ein leichtes Spiel.
Die hygienischen Bedingungen in der Schweinehaltung sind „unter aller Sau“: trockene, saubere Liegeplätze gibt es nicht, auch zugekotete Futterrinnen sind keine Seltenheit. Viele Schweine überleben die Dauer der Mast nicht. Nicht selten liegen tote Schweine über längere Zeiten zwischen den lebenden Artgenossen: ihre toten Körper dienen als „Beschäftigungsmaterial“, werden bekaut und mit den Rüsseln durch die Buchten geschoben.
In einem Alter von ca. 6 Monaten haben die jungen Schweine, die die Mast überlebt haben, ihr „Schlachtgewicht“ von etwa 110 Kilo erreicht – nicht einmal die Hälfte des Gewichtes eines erwachsenen Schweins. Die Schweine werden aus ihren Mastbuchten getrieben, auf LKWs verladen und zum Schlachthof transportiert. Ein letzter Weg in erdrückendem Gedränge, Stress, Hitze, Kälte, die Tiere beißen und treten sich, haben in der Enge kaum eine Möglichkeit, an Trinkwasser zu kommen. Sofern es überhaupt welches gibt.
Abgeladen in den Wartebereichen der Schlachthöfe haben die Tiere ihren eigenen Tod vor Augen, riechen das Blut und hören die letzten panischen Schreie ihrer Artgenossen.
Bevor sie selbst zur Schlachtung getrieben und mit Strom oder Gas betäubt werden, ihre Halsschlagader aufgeschnitten wird, sie ausbluten und im Brühbad landen. Durch die Akkordarbeit in den Schlachthöfen, oftmals von Billiglöhnern unter enormem Zeitdruck ausgeführt, ist es an der Tagesordnung, dass Schweine vor ihrer Schlachtung nur unzureichend betäubt werden und ihren Tod und ihre beginnende Zerlegung bei vollem Bewusstsein erleben. Dem Schnitzel in der Kühltheke sehen wir nicht an, wie das "Leben" des Schweins zu Ende ging.....