..und wieder mal ein täuschend ähnlich schmeckendes Rezept:
Eiersalat mit ohne Eier ;-)
Für eine kleine Schale
150 Gramm gekochte Kichererbsen (Konserve)
50 Gramm Spirelli-Nudeln o.ä.
80 Gramm veg. Mayonnaise (Rezept siehe unten)
1 Msp. Kurkuma
Schnittlauch
Salz und Pfeffer
Nudeln nach Vorgabe kochen und abkühlen lassen. Die Kichererbsen zusammen mit dem Kurkuma mit einem Stabmixer grob pürieren. Anschl. die Nudeln mit dem Stabmixer zerkleinern und gemeinsam mit dem Kichererbsenmus in eine Schüssel geben. Zum Schluss die Mayonnaise unter die restlichen Zutaten heben, ordentlich vermischen und mit Salz, Pfeffer und dem Schnittlauch abschmecken. LECKER !!! (Das Rezept stammt übrigens aus dem Buch: "vegan kochen für alle" von Björn Moschinski)
vegane, (ei- und laktosefreie) Mayonnaise
veg. Mayo: Zutaten für eine kleine Schale
100 ml Sojamilch (zimmerwarm!)
ca. 250 ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
1 TL Senf mittelscharf
1 Spritzer Zitrone
etwas Pfeffer
Die Sojamilch zusammen mit dem Senf, etwas Pfeffer und dem Spritzer Zitrone in ein hohes, schmales Püriergefäß geben. Den Stabmixer ganz auf dem Boden tauchen, auf höchste Stufe mixen und das Gefäß nicht bewegen. (Wichtig!)
Das Öl in einem feinen Strahl nach und nach in das Gefäß geben. Schon nach kurzer Zeit wird die Masse fester. Solange durchmixen, bis die gewünsche Konsistenz erreicht ist.
INFO: Für klassische Mayonnaise werden "normalerweise" Eier als Emulgator benötigt. Als Emulgator können allerdings auch andere Lecithin enthaltende Rohstoffe (z.B. Soja, Senf, etc) dienen, Eier sind gar nicht notwendig! Der Vorteil ist, dass diese Mayonnaisen meist sehr viel haltbarer sind, keine Salmonellen enthalten und keinerlei tierische Zusätze benötigen, was nicht nur den Veganer erfreut, sondern auch den Allergiker ;-)
ZUSATZINFO: Weshalb keine Eier?
Viele Menschen lieben Eier. Ob als Frühstücksei, Spiegelei, Rührei oder Backzutat.
Doch dabei sollte sich jeder bewusst machen, woher die Eier kommen – nämlich von intelligenten, leidensfähigen Lebewesen. Denn was viele Verbraucher nicht wissen: 50 Prozent der für die Eier-Produktion gezüchteten Küken sind männlich. Ungeachtet ihrer Fähigkeit, Schmerz, Freude und Leid zu empfinden, werden alle männlichen Hühnerbabys kurz nach dem Schlüpfen von den weiblichen getrennt und bei lebendigem Leib in den Schredder geworfen oder vergast – nur, weil sie für die Industrie wertlos sind. Das gilt übrigens auch für Bio-Eier.
Doch dabei sollte sich jeder bewusst machen, woher die Eier kommen – nämlich von intelligenten, leidensfähigen Lebewesen. Denn was viele Verbraucher nicht wissen: 50 Prozent der für die Eier-Produktion gezüchteten Küken sind männlich. Ungeachtet ihrer Fähigkeit, Schmerz, Freude und Leid zu empfinden, werden alle männlichen Hühnerbabys kurz nach dem Schlüpfen von den weiblichen getrennt und bei lebendigem Leib in den Schredder geworfen oder vergast – nur, weil sie für die Industrie wertlos sind. Das gilt übrigens auch für Bio-Eier.
Legehennen müssen erst ein bestimmtes Alter und eine bestimmte Größe erreichen bis sie Eier legen; etwa vier Monate. Danach kommen sie in die jeweilige Haltungsform wo sie etwa 12 Monate "leben".
Lässt die Leistung nach, werden sie zum Dank in den Schlachthof gekarrt und kommen als billige Suppenhühner in den Handel.
Lässt die Leistung nach, werden sie zum Dank in den Schlachthof gekarrt und kommen als billige Suppenhühner in den Handel.




wann begreift die Menschheit endlich, dass man weder Milch, Eier noch Fleisch für leckeres, gesundes Essen benötigt?
AntwortenLöschenManchmal kann ich es nicht mehr ertragen, wenn ich sehe, wie sich die Leute ihren Einkaufswagen gedankenlos mit tierischen Produkten füllen...Wozu?? Es geht doch auch anders.
Danke für Dein tolles Blog, Biggy. Hoffentlich erreichst Du damit viele Menschen.
Danke für das Mayorezept. Ich finde die fertigen Mayos nämlich überteuert. Und die Zutaten hat man immer da. :-)
AntwortenLöschenAbsolute Zustimmung!
AntwortenLöschenUnd das Rezept probier ich auch mal aus! :)
Eiersalat??? Den habe ich früher so geliebt. Wird gleich am Wochenende ausprobiert. Dankeschön
AntwortenLöschenDas gefällt mir wirklich gut!!
AntwortenLöschenDass du dein Rezept mit Hintergrundinfos spickst. So sollten eigentlich alle veganen Rezepte in Kochforen präsentiert werden. Leider werden die meisten veganblogs ja nur von Veganern verfolgt. Dabei sind genau solche Einträge so wertvoll und sollten unbedingt (noch) mehr Öffentlichkeit finden. Ein ganz ganz dickes Lob. =)
Das klingt nicht schlecht! Ich würd die Mayo aber gern mit Seiden-Tofu machen statt mit so viel Öl, meinste das geht?
AntwortenLöschen@achtungpflanzenfresser: kann mir vorstellen, dass man mit Seidentofu evtl. eine Salatcreme machen kann, aber als Mayo denke ich, wird es nicht funktionieren. Aber probier es doch einfach aus und berichte dann ;-))
AntwortenLöschenLG Biggy
Ich find's unfair, die Rezepte aus (frisch erschienen) Kochbüchern öffentlich ins Netz zu stellen...schließlich haben die Autoren nicht wenig Arbeit und Zeit in die Bücher gesteckt, das sollte man sich mal vor Augen halten und respektieren. Man stellt doch auch keinen Song aus einem Musikalbum zum fröhlich-freien Download in seinen Blog, oder?
AntwortenLöschenNix für ungut, mir stösst sowas immer ziemlich derbe auf.
Aber der Eiersalat ist echt super ;)
@Frollein Holle: danke für Deine Kritik, ich sehe das allerdings anders. Der Eiersalat ist ja nur eins von vielen tollen Rezepten aus dem Buch. Ich finde, dass macht eher neugierig auf das Buch und die weiteren Rezepte, als dass man jetzt sagt, das brauche ich mir nicht mehr zu kaufen.
AntwortenLöschenLG Biggy
PS) und das Buch ist wirklich klasse ;-)
Stimmt auch wieder - und wenn man den Autor vorher fragt, ob man sein Rezept in seinen Blog stellen darf, freut er sich vielleicht sogar über die gute Werbung ;)
AntwortenLöschenGuten Hunger und schönen Sonntag!
Liebe Biggy, wenn Du eines meiner Rezepte veröffentlichst wäre, es wie Frollein Holle schon geschrieben hat, nett mich kurz mal anzurufen oder mir zu schreiben. ;)
AntwortenLöschenDas Rezept für die Majo ist aber nicht aus meinem Buch da ich aus Gründen des Geschmacks keine Zitrone sondern Balsamico Bianco verwende.
LG
OMG.... Attila ist ja erst nach seinem 4. (?) Kochbuch abgedreht, aber Björn anscheinend schon nach seinem ersten....
AntwortenLöschenIch wollte Dir hier eigentlich nur reinschreiben, wie lecker der Eiersalat schmeckt und dass ich das Kochbuch auf meine Weihnachtswunschliste gesetzt habe. Nachdem ich nun den Kommentar gelesen habe, werde ich mir definitiv das Buch nicht mehr holen. So was Arrogantes! Oder wie denkst Du darüber, Biggy?
VG Indy
Hallo Biggy,
AntwortenLöschenweißt Du oder hast es ausprobiert, ob man die Majo auch mit anderer Milch machen kann? z.B. Soja-Reis oder Hafermilch?
Viele Grüße
Renate
@Indy: kein Kommentar ;-)
AntwortenLöschen@Torelynn: Soja-Reis funktioniert auch, Hafermilch bei mir nicht. (Denke das liegt am fehlenden Soja-Lecithin)
LG Biggy
juhu, die Mayo hat geklappt. Dankeschön.
AntwortenLöschenPS) die Reaktion von dem Moschinsky finde ich total überzogen..
V.H.
Also ich hab auch Mayo mit Seidentofu mal probiert http://achtungpflanzenfresser.wordpress.com/2011/12/11/mayonnaise-fleischsalat/
AntwortenLöschenIch finds gut weil man nicht so viel Öl braucht. So richtig fest ists nicht geworden, aber ich werd da noch üben, das geht bestimmt :)
Ich fand Björns Hinweis gar nicht übertrieben, sondern sehr freundlich angebracht.
AntwortenLöschenDie Musikindustrie geht da ganz anders vor.
Bei uns steht sein Buch jedenfalls auf der Wunschliste.
LG Bogi
hab den Eiersalat nachgemacht und ich bin restlos begeistert! Habe mir gerade das Buch von Björn Moschinski bestellt.
AntwortenLöschenDanke für den tollen Tip.
Liebe Biggy!
AntwortenLöschen1.) vielen Dank für deine Seite!
2.) Hab als gelernter Koch (damals noch unvegan) viel über die vegane Mayo nachgedacht und auch viele Internetrezepte ausprobiert. Da mir deine Seite so gut gefällt, möchte ich dich an meinem Lieblingsrezept, das total schnell geht und immer funktioniert teilhaben lassen: Geklaut von: http://foodnfotos.blogspot.com/2011/01/selbstgemachte-vegane-eifreie-mayonaise.html (Seite ist nicht meine)
Wichtig ist, das genau so zu machen (also alles kalt stellen und die genannten Öle bzw Sojamilch zu verwenden). Ich hab danach noch Zitronensaft eingemixt - funktioniert auch bestens.
Alles Gute für Dich!
Hansl
ich weiss garnicht, wieso sich der Herr Moschinsky so aufregt. Ist doch eine gute Werbung für ihn. Und das Eiersalatrezept von ihm findet man inzswischen überall im Netz :D
AntwortenLöschenFinde Deinen Blog jedenfalls klasse - bitte weiter so.
Patrick
Und darum finde ich die Vegetarier so beknackt! Sie laufen bis zur Hälfte auf die Brücke (kein Fleisch essen wegen den armen Tierchen) und dann bleiben sie mitten auf der Brücke stehen und essen weiter Eier!
AntwortenLöschenalso im grunde kann ich die reaktion schon verstehen und sie war ja auch nicht negativ, sondern er hat nur freundlich drauf hingewiesen. man kann ja auch nicht einfach ungefragt bilder von jemanden kopieren. gibt ja auch copyright. nur das mal so am rande.
AntwortenLöschenich war ja auf der suche nach einem eiersalatrezept und als ich gesehen habe, das es von herrn moschinsky ist, bin ich neugierig auf das ganze buch geworden. eigentlich wollte ich es ja demnächst bestellen, aber durch einen glücklichen zufall habe ich es gewonnen und warte schon ganz sehnsüchtig drauf...
die mayo kann ja jeder nach eigenem gutdünken herstellen. hab jedenfalls schon viele verschiedene varianten dafür gefunden und schon getestet.
@Anonym wo essen wir denn bitte schön eier????
Den "Eiersalat" hab ich auch schon ausprobiert. Ist sehr lecker. Mein Problem ist nur die "Majo". Da ich immer nur light Sojamilch daheim hab (nicht wegen dem Fett, die schmeckt mir einfach besser) wird die Majo nicht fest. Ich hab mal gelesen das man wohl mind. nen Eiweisgehalt von 3,5 oder so haben muss.
AntwortenLöschenUnd bitteschön, in welcher Welt war Björns Reaktion übertrieben? Welche Person des öffentlichen Lebens hätte sich zum einen überhaupt in so einem Blog geäußert und dann auch noch in netter Form? Also bitte...
Ich finde Björns Reaktion freundlich. Schließlich ist das sein Rezept :-)
AntwortenLöschenAber ich finde auch, dass das eine tolle Werbung ist, wir Veganer sollten einander stützen und nicht gegeneinander spielen, Gegner gibts genug für uns in dieser Welt.